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Arbeitsgemeinschaft Walsroder Sportvereine legt Konzept vor In Walsrode gibt es drei Fußball spielende Vereine mit insgesamt 29 Mannschaften. Sie alle teilen sich im Eckernworth- und Grüntalstadion drei Rasenplätze, einen Schlackeplatz und einen Trainingsplatz. Der Sportplatz am Schulzentrum gehört dem Landkreis und steht den Schulen zur Verfügung. Die Platzmisere ist mittlerweile so groß, dass der Fußballverein Germania Walsrode sich schon mit einigen Mannschaften im Bomlitzer Waldstadion eingemietet hat. „So geht es nicht weiter, Walsrode braucht eine leistungsfähige Sportstätte“, hat der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Walsroder Sportvereine (AWS), Uwe Herold, festgestellt, die Fußballvereine an einen Tisch geholt und ein Konzept ausgearbeitet.

Walsrode. Pläne zur Verbesserung der Sportplatzmisere gab es in jüngster Vergangenheit schon öfter: Germania und die Walsroder Bürgerliste waren mit dem Plan an die Öffentlichkeit getreten, dass die Stadt ein neues Sportzentrum irgendwo auf der grünen Wiese baut und von einem privaten Geschäftsmann betreiben lässt. Kosten: Mehr als zwei Millionen Euro. Kurze Zeit später hatte die Bürgerliste die Idee, das Grüntalstadion zu schließen und dort ein Feuerwehrgerätehaus zu bauen. Allerdings sind beide Pläne aus der Sicht der politischen Mehrheit, die quer durch fast alle Fraktionen geht, finanziell nicht realisierbar.An der Stelle setzt aber das Konzept der AWS und seines Vorsitzenden an: Ziel ist eine funktionierende und ausreichende Ausstattung mit Sportplätzen bei gleichzeitiger Finanzierbarkeit. Deshalb schlagen die betreffenden Vereine gemeinsam vor, dass die Stadt in den Um- und Ausbau des Eckernworthstadions rund eine Million Euro investiert, fortan aber von den laufenden Kosten befreit wird, weil diese durch die drei Vereine aufgebracht werden. Das bedeutet auf rund zehn Jahre gerechnet, dass die Stadt 180.000 Euro Mehrausgaben hat, dafür aber ab 2020 von sämtlichen Kosten befreit wird. „Die Vereine sind sich einig; sie würden sich zusammenraufen und das Konzept tragen“, so Uwe Herold. Beim Umbau im Eckernwortstadion soll der Schlackeplatz in drei Kleinfelder aufgeteilt und der Hauptplatz so gedreht werden, dass zwei große Plätze nebeneinander entstehen. Der B-Platz bliebe erhalten. Das Konzept sieht weiter vor, das Grüntalstadion weiter zu betreiben und mit dem Landkreis zu verhandeln, dass am Schulzentrums-Sportplatz die Leichtathleten ein Zuhause finden.Bericht WZ v. 24.03.09

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RSS Trackback URL Rolf | 24. März 2009 (06:03)

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