Jahreshauptversammlung : Neue Verhandlungen mit der Stadt das Ziel
Die Mitgliederversammlung des VfB Vorbrück Walsrode entschied sich einstimmig wieder für den „alten“ Vorstand. Damit lenkt weiter Josef Tessmann als Vorsilzender die Geschicke des Fußballvereins, der im vergangenen Jahr zehnjähriges Jubiläum feierte. Top-Thema war aber das Eckernworth-Stadion.
Der VfB zieht seine Qualitätsoffensive durch. In der Winterpause, berichtet Tessmann, sei der Vorstand in Klausur gegangen und habe einen Ausbildungsrahmeflplan entwickelt. Das Anliegen:
Erfolgreicher und effizienter an sportliche Erfolge herangehen, vor allem in der Jugendabteilung. 14 Mannschaften wird der Verein in der kommenden Saison stellen, inklusive einer Frauenmannschaft. unter den neun Jugendteams werden sich auch zwei nur für Mädchen befinden Weitere Schritte in der Umsetzung der „VfB-Philosophie“ seien die Beschlüsse der Versammlung, einen Elternsprecher pro Jugendmannschaft zu installieren — aus diesem Kreis wird ein Elternrat in den Vorstand gewählt. Zudem wird es einen Integrationsbeauftragten als Ansprechpartner für ausländische Mitglieder geben.
Auch wenn Rechnungsprüfer Ulrich Bock auf weiter wachsende. Mitgliederzahlen verweisen konnte — Ziel für das laufende Jahr sind 300 — im Hinblick auf die Finanzen für das Jubiläumsjahr konnte er kein positives Fazit ziehen. Das Neueinsäen des Rasens habe die stabile Haushaltslage ins Wanken gebracht. „Ohne unseren Kiosk hätten wir uns das nicht leisten können“, erklärt er.
Das Stadion ist laut Tessmann ein Verlustgeschäft für den Verein: „Andere Klubs und Schulen nutzen das Stadion, ohne Beiträge zu zahlen, während wir auf den Kosten sitzen bleiben — und die Arbeit leisten müssen.“ Deshalb habe der Verein den Pachtvertrag mit der Stadt gekündigt. „Ob wir das Stadion nach dem 30. Juni noch haben, wissen wir nicht“, betonte Tessmann, „auf Grundlage der jährlich um 5000 Euro sinkenden Bezuschussung sei das Stadion mit 32000 Quadratmetern zu pflegender Fläche unter bisherigen Umständen nicht zu halten.“ Man hoffe trotzdem auf eine einvernehmliche Lösung mit der Stadt.
Geehrt wurden Sören Bock, Felix Soppke und Daniel Kershaw für vorbildlichen fußballerisehen Einsatz. Udo Ladwig erhielt eine Urkunde für zehujährige Mitgliedschaft.
WZ Artikel vom 26.02.2007


