| Neben dem Bomlitzer Waldstadion, dessen Zukunft mehr als ungewiss ist, sorgt auch in Walsrode das Eckernworth-Stadion weiterhin für viel Diskussionsstoff. Ausgelöst wurde die neuerliche Debatte durch die überraschende Kündigung des laufenden Pachtvertrages zum 30. Juni 2006 (wie berichtet) durch den VfB Vorbrück Walsrode, der im Jahr 2004 die Anlage von der Stadt übernommen hatte. (Stellungnahme des VfB-Vorsitzenden Josef Tessmann siehe Extra-Kasten unten.) Inzwischen haben sich sowohl Kreissportbund (KSB) sowie die Arbeitsgemeinschaft der Walsroder Sportvereine (AWS) eingeschaltet und das Gespräch mit den Vereinen, der Politik und der Kommune gesucht. Am 24. April folgt die nächste Runde im Poker um die Zukunft der rund 32.000 Quadratmeter großen Anlage: Ausgang ungewiss. |
Walsrode. ,,Ich hoffe, die Vereine bekommen eine gemeinsame Lösung auf die Reihe, denn sonst würde das Stadion wohl oder übel wieder an die Stadt zurück fallen“, erklärt die Walsroder Bürgermeisterin Silke Lorenz auf WZ-Anfrage. Unter ihrer Federführung werden sich die Klubs, die die Anlage nutzen, zusammen mit KSB- und AWS-Vertretern am 24. April treffen.Kürzlich hat es bereits ein Gespräch der Vorsitzenden der Walsroder Stadtrats-Fraktionen zusammen mit Bürgermeisterin, AWS und KSB gegeben, in dem der Kreissportbund-Geschäftsführer Willi-Ernst Meyer die Möglichkeiten aufgezeigte, wie die Dachorganisation der hiesigen Sportler helfen könnte. ,,Das Stadion ist ein Sanierungsfall. Diese Sanierung kann kein Verein leisten. Zuschüsse dafür können aber von der Stadt nicht beantragt werden, sondern nur von einem Verein. Also muss eine Lösung her, wie das Stadion trotzdem saniert werden kann“, erläutert Meyer.Sein Vorschlag lautet, eine Art „Holding“ zu gründen, in der sämtliche Vereine, die die Anlage nutzen (VfB Vorbück Walsrode, Germania Walsrode, SV Ciwan Walsrode, TV Jahn Walsrode, SG Fulde, SG Idsingen) zusammen arbeiten. ,,Die Frage ist, ob die Vereine zur Kooperation bereit sind. Dann kann der KSB gerne als Schirmherr fungieren“, so Meyer. Angedacht ist, dass der KSB die Belegung organisiert, analog zu den kreiseigenen Hallen, in denen die Zeiten ebenfalls auf diese Weise vergeben werden. ,,Fakt ist aber, dass ein Verein das Heft in die Hand nehmen muss, was die Platzpflege anbelangt. Es muss geklärt werden, was die Stadt leisten will und was die Vereine.“ WZ Artikel vom 13.04.07 |


