| Nun ist es offiziell: Manfred Jäckel übernimmt den Trainer-Posten beim VfB Vorbrück Walsrode, dem Tabellenführer der 2. Fußball-Kreisklasse-Süd. ,,Ich lege auf diesen Titel gar keinen großen Wert, denn tatsächlich übe ich dieses Amt dort ja schon seit längerer Zeit aus“, erklärt der 44-Jährige, der auch noch aktiv als Spieler auf dem Feld steht, ,,aber in der 1. Kreisklasse kann man das nicht verkaufen, ohne richtigen Trainer da zu stehen.“ |
Walsrode. Als „Co“ sicherten sich die Vorbrücker für die kommende Saison die Dienste von Olaf Wirsbitzki, der zurzeit Trainer der SG Bomlitz-Lönsheide (1. KK-Nord) ist. Damit kreuzen sich die Wege der beiden zum wiederholen Male, denn schon beim TuSV Stellichte, TSV Dorfmark und SV Schwarmstedt folgte der Kicker seinem Trainer und Mentor. ,,Den Kontakt habe ich aber nicht hergestellt, sondern Jörg Engel, der hier als Spieler-Koordinator sehr gute Arbeit macht“, betont Jäckel, ,,auch mit den anderen potenziellen Neuzugängen habe ich nichts zu tun.“Für diese Aufgabe ist neben Engel, der nach der Saison seinen Pass ebenfalls bei der SG Bomlitz abholen wird, in erster Linie VfB-Vorsitzender Dirk Wittmershaus verantwortlich. Beide vermeldeten mit Jan Suhren (Bomlitz) und Christoph Schulz (Switschen) auch schon die ersten Neuzugänge für die kommende Saison. ,,Es werden noch weitere folgen“, verspricht Wittmershaus, der auch als Kicker aktiv ist, ,,wir stehen mit 30 Spielern in Kontakt.“,,Vier echte Verstärkungen“ sind laut Jäckel auch nötig, wenn der Aufstieg in die 1. KK geschafft ist, schließlich wollen die Vorbrücker dort auch wieder oben mitspielen und im Rahmen eines ,,Drei-Jahres-Planes“ (O-Ton Wittmershaus) spätestens 2003/04 in der Kreisliga kicken. ,,In der 1. Kreisklasse fängt der reine Fußball ja erst an. Es macht doch keinen Spaß, immer 6:0, 7:0 oder noch höher zu gewinnen. In der 2. KK können uns nur zwei, drei Mannschaften gefährlich werden. Aber nur wenn sie einen sehr guten und wir einen sehr schlechten Tag erwischen“, ist Jäckel vom Aufstieg überzeugt. Wie stark die Vorbrücker sind, beweist die Tatsache, dass sie im DFB-Pokal-Halbfinale stehen, einige höherklassige Teams schlugen. WZ Artikel vom 19.03.02 |


