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Ortstermin des Bauauschusses im Eckernworthstadion: Hausherr mit Änderungswünschen

Mit der Übertragung der Verantwortung für das Eckernwortstadion an den VFB Vorbrück Walsrode hat die Stadt Walsrode Neuland betreten: Sie stellt dem Verein eine jährliche Summe für die Bewirtschaftung und Energiekosten zur Verfügung — für alles andere ist der Verein zuständig. Jetzt fand eine Besichtigung der Anlage durch den Bauausschuss statt. Ergebnis: Es gibt eine Änderungsliste des VFB Vorbrück die von „dringend“ bis „wünschenswert“reicht. Den vollständigen Artikel lesen.

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Lange mussten die Verantwortlichen des VfB Vorbrück Walsrode zittern, ob der zweite Tabellenplatz in der 2. Fußball-Kreisklasse-Süd zum Aufstieg in die 1. KK gereicht hat oder nicht. Seit der jüngsten Sitzung des Kreisspielaus-schusses – erstmals unter der Leitung des neuen „Chefs“ Hans-Ludwig Vogt – haben sie Gewissheit. „Um die 1. Kreisklasse paritätisch besetzen zu können, wurden vom Spielausschuss weitere Aufsteiger hochgezogen“, erklärt der Schneverdinger. Neben dem VfB Vorbrück darf sich aus der 2. KK-Nord der Breloher SC II freuen, der ebenfalls noch aufsteigt. Beide Staffel der 1. Kreisklasse umfassen nun jeweils 13 Teams.

Walsrode. Vorbrück und Breloh II treten dann übrigens im Saisonverlauf gegeneinander an, denn die VfB-Kicker wurden in die Nord-Staffel gesetzt. Hinzu kommen dort aus dem Altkreis Fallingbostel auch noch die Mannschaften des SG Benefeld-Cordingen und der TuSV Stellichte II.In der Süd-Staffel kämpfen ebenfalls 13 Mannschaften um Meisterehren, darunter die beiden Kreisliga-Absteiger SV Lindwedel-Hope und SG Osterheide sowie der (im Saisonverlauf ungeschlagene) Aufsteiger aus der 2. KK-Süd, SV Ciwan Walsrode II.WZ Artikel vom 30.06.07
Hans-Ludwig Vogt

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Neben dem Bomlitzer Waldstadion, dessen Zukunft mehr als ungewiss ist, sorgt auch in Walsrode das Eckernworth-Stadion weiterhin für viel Diskussionsstoff. Ausgelöst wurde die neuerliche Debatte durch die überraschende Kündigung des laufenden Pachtvertrages zum 30. Juni 2006 (wie berichtet) durch den VfB Vorbrück Walsrode, der im Jahr 2004 die Anlage von der Stadt übernommen hatte. (Stellungnahme des VfB-Vorsitzenden Josef Tessmann siehe Extra-Kasten unten.) Inzwischen haben sich sowohl Kreissportbund (KSB) sowie die Arbeitsgemeinschaft der Walsroder Sportvereine (AWS) eingeschaltet und das Gespräch mit den Vereinen, der Politik und der Kommune gesucht. Am 24. April folgt die nächste Runde im Poker um die Zukunft der rund 32.000 Quadratmeter großen Anlage: Ausgang ungewiss.

Walsrode. ,,Ich hoffe, die Vereine bekommen eine gemeinsame Lösung auf die Reihe, denn sonst würde das Stadion wohl oder übel wieder an die Stadt zurück fallen“, erklärt die Walsroder Bürgermeisterin Silke Lorenz auf WZ-Anfrage. Unter ihrer Federführung werden sich die Klubs, die die Anlage nutzen, zusammen mit KSB- und AWS-Vertretern am 24. April treffen.Kürzlich hat es bereits ein Gespräch der Vorsitzenden der Walsroder Stadtrats-Fraktionen zusammen mit Bürgermeisterin, AWS und KSB gegeben, in dem der Kreissportbund-Geschäftsführer Willi-Ernst Meyer die Möglichkeiten aufgezeigte, wie die Dachorganisation der hiesigen Sportler helfen könnte. ,,Das Stadion ist ein Sanierungsfall. Diese Sanierung kann kein Verein leisten. Zuschüsse dafür können aber von der Stadt nicht beantragt werden, sondern nur von einem Verein. Also muss eine Lösung her, wie das Stadion trotzdem saniert werden kann“, erläutert Meyer.Sein Vorschlag lautet, eine Art „Holding“ zu gründen, in der sämtliche Vereine, die die Anlage nutzen (VfB Vorbück Walsrode, Germania Walsrode, SV Ciwan Walsrode, TV Jahn Walsrode, SG Fulde, SG Idsingen) zusammen arbeiten. ,,Die Frage ist, ob die Vereine zur Kooperation bereit sind. Dann kann der KSB gerne als Schirmherr fungieren“, so Meyer. Angedacht ist, dass der KSB die Belegung organisiert, analog zu den kreiseigenen Hallen, in denen die Zeiten ebenfalls auf diese Weise vergeben werden. ,,Fakt ist aber, dass ein Verein das Heft in die Hand nehmen muss, was die Platzpflege anbelangt. Es muss geklärt werden, was die Stadt leisten will und was die Vereine.“

WZ Artikel vom 13.04.07

J.Tessman im Eckernworth Stadion Bild:WZ

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Seit zirka vier Wochen werden die Haushalte in Walsrode systematisch von einer so genannten Drückerkolonne – also Zeitschriftenwerbern – heimgesucht, die im Namen des VfB Vorbrück Walsrode Abonnements für allerlei Zeitungen und Zeitschriften unter Volk bringen wollen: Als Prämie für einen entsprechenden Abschluss an der Haustür wurden dem Verein nach einem Punktesystem vorab Bälle und Trikotsätze für die eigenen Jugendmannschaften versprochen. ,,Ich habe diese Aktion inzwischen gestoppt und der Werbefirma unter Androhung der Polizei verboten, weiterhin den Eindruck zu erwecken, ihre Mitarbeiter seien von uns geschickt worden“, hat Josef Tessmann, Vorsitzender des VfB, nun nach entsprechend massiver Kritik aus der Bevölkerung die Reißleine gezogen.

Walsrode. In der vergangenen Woche erreichten einige Mails und Anrufe die Redaktion der Walsroder Zeitung, in denen sich über diese Art und Weise der Zeitschriftenwerbung unter dem Deckmäntelchen des VfB Vorbrück Walsrode in deutlichen Worten beschwert wurde. Sogar der TV Jahn Walsrode reagiert „sauer“. Der Vorstand, der seinerseits Kenntnis über die Werber erhielt, schickte folgende Zeilen an die WZ: „Der TV Jahn e.V. Walsrode wurde darauf aufmerksam gemacht, dass Zeitschriftenwerber angeblich im Namen des Vereins Geschäfte tätigen. Der Vorstand des Vereins weist ausdrücklich darauf hin, dass der TV Jahn e.V. weder für sich alleine, noch im Verbund mit anderen Vereinen, den Auftrag erteilt hat, zugunsten von Jugendarbeit Zeitungen zu verkaufen.“Auf Nachfrage erklärte TVJ-Geschäftsstellenleiterin Rita Wonneberg, dass sogar sie selbst von den Werbern entsprechend angesprochen wurde. „Mir wurde dabei eine Mappe mit Bildern von Jugendmannschaften vorgelegt, die durch die Zeitschriften-abos unterstützt werden sollten“, berichtet sie. Wie geschickt die Werber vorgehen, zeigt der Fall einer 85-jährigen Walsroderin (Name der Red. bekannt), die in gutem Glauben ein Abo abschloss, weil sie den TV Jahn unterstützen wollte. Nach Rücksprache mit Wonneberg erfuhr sie, dass der TV Jahn nichts damit tun hat. Der Vertrag konnte noch rückgängig gemacht werden.

Der Vorsitzende des VfB Vorbrück Walsrode, Josef Tessmann, erhielt selbst immer mehr Hinweise, dass die Art und Weise der Werbeaktion ,,nicht in Ordnung ist“ (so Tessmann). Daraufhin reagierte er mit dem Stopp, verteidigt aber gleichwohl den ursprünglich angedachten Weg. ,,Die Werbefirma konnte hunderte von Referenzen von Sportvereinen aus ganz Deutschland vorlegen und machte einen seriösen Eindruck. Wir haben in gutem Glauben gehandelt, dass wir auf diese Weise in schlechten Zeiten Geld, beziehungsweise Bälle oder Trikotsätze, für unsere Jugendabteilung beschaffen können“, berichtet Tess-mann, ,,die Werber waren aber nicht im Auftrag des VfB Vorbrück unterwegs.“

Auch Gerd Meine, Vorsitzender von Germania Walsrode, kennt diese Masche: ,,Bei uns war so eine Firma auch schon, wollte Sponsoren für Busse oder ähnliches besorgen. Das Geld verdienen dabei aber die Werber, während für den Verein nicht viel übrig bleibt. Deshalb haben wir dankend abgelehnt. Wenn schon, machen wir so etwas selbst.“

Josef Tessmann ist die ganze Angelegenheit inzwischen sehr unangenehm: ,,Wenn wir geahnt hätten, was das für Wellen schlägt, hätten wir das niemals gemacht. Wir hatten wirklich keine böse Absicht, sondern wollten nur etwas für unsere Jugendabteilung tun.“ Gerüchten, wonach der schnelle Abgang des erst just berufenen VfB-,,Managers“ Thomas Helbing etwas mit der Werber-Aktion zu tun habe, weist Tessmann zurück, ,,Thomas konnte aus gesundheitlichen Gründen das Amt leider nicht weiter ausüben.“

(Bild: VfB-Vorsitzender Josef Tessmann)

WZ Artikel vom 28.11.06

Josef Tessmann

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Auf seiner jüngsten Sitzung behandelte der Ausschuss für Innere Dienste des Walsroder Stadtrates auch zwei Anträge des VfB Vorbrück Walsrode, die im Zusammenhang mit der weiteren Nutzung des vom Verein gepachteten Eckernworth-Stadions stehen. Zum einen ging es um die vorzeitige Verlängerung des Nutzungsvertrages auf eine Laufzeit von 25 Jahren. Zum anderen um die Schaffung einer Möglichkeit, dass so genannte Fremdvereine ein Entgelt für die Nutzung des Stadions an den VfB Vorbrück zahlen.

Walsrode. Zwar fällte der Ausschuss noch keinen Beschluss, sondern verwies die Anträge der Vorbrücker – besonders den zweiten – an die Arbeitsgemeinschaft der Walsroder Sportvereine (AWS) zur weiteren Diskussion. Doch ist die Brisanz des Themas, ein Entgelt für die Benutzung von Sportanlagen zu zahlen, damit nicht gebannt. ,,Wir wollen nichts verdienen, sondern nicht draufzahlen“, erklärt VfB-Vorsitzender Josef Tessmann.Er wolle mit dem Antrag nur einen Denkprozess in Gang setzen, da sich die Teams der anderen Vereine (Ciwan, Germania, Fulde) nicht unbedingt kostensparend im Eckernworth-Stadion verhalten. Tessmann berichtet von Duschen, die über Nacht nicht ausgedreht würden und unnütz leuchtenden Lampen. ,,Die Energiekosten steigen immer weiter, und wir müssen das alles bezahlen“, klagt er, ,,wenn wir jetzt die Nutzungsverlängerung auf 25 Jahre bekommen, müssen wir uns die Möglichkeit, gegebenenfalls mal ein Entgelt zu verlangen, vorbehalten, sonst ist der Zug abgefahren.“

Die 25-Jahres-Frist ist deshalb nötig, um bei etwaigen Investitionsmaßnahmen im Stadion Zuschüsse vom Landes- bzw. Kreissportbund zu bekommen. Diese Zeit ist laut Statuten von LSB und KSB Pflicht, damit Gelder fließen können.

,,Es sieht zurzeit so aus, dass die anderen Vereine Eintrittsgelder kassieren, aber auf den Kosten wir sitzen bleiben. Wenn wie bei Ciwan gegen Germania rund 500 Leute kommen, muss ja auch mal der eine oder andere auf die Toilette. Das bezahlen wir, während Ciwan das Eintrittsgeld voll behalten kann. Das kann es doch nicht sein“, meint Josef Tessmann. Ausdrücklich betont der VfB-,,Chef“, dass sein Verein zwar einen Zuschuss von der Stadt zur Unterhaltung des Stadions bekomme, ,,aber wir machen das für ein Drittel der Summe, die es vorher der Stadt gekostet hat – und das laut Vertrag mit abnehmender Tendenz. Wir wollen keinen Nepp betreiben, aber ich kann irgendwann meinen Mitgliedern nicht mehr zumuten, für Kosten aufzukommen, die andere Vereine verursachen. Wenn der Antrag nicht durchkommt, müsste notfalls eben unser Zuschuss erhöht werden – dann würde der Steuerzahler die Kosten tragen, was allerdings auch nicht korrekt wäre.“

WZ Artikel vom 27.09.06

Eckernworth Stadion Bild:WZ

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