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Ortstermin des Bauauschusses im Eckernworthstadion: Hausherr mit Änderungswünschen

Mit der Übertragung der Verantwortung für das Eckernwortstadion an den VFB Vorbrück Walsrode hat die Stadt Walsrode Neuland betreten: Sie stellt dem Verein eine jährliche Summe für die Bewirtschaftung und Energiekosten zur Verfügung — für alles andere ist der Verein zuständig. Jetzt fand eine Besichtigung der Anlage durch den Bauausschuss statt. Ergebnis: Es gibt eine Änderungsliste des VFB Vorbrück die von „dringend“ bis „wünschenswert“reicht.

Walsrode . Der Vorsitzende Josef Tessmann begrüßte den Ausschuss am Haupteingang und kam gleich zur Sache: Er sprach von Unfallgefahren, die es dringend zu beseitigen gelte. Außerdem
wünschte er sich mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung, „schließlich sparen wir der Stadt sehr viel Geld.“ Allerdings räumte er ein, dass den Mitgliedern des Vereins diese Aufgabe auch Spaß
macht, „wir machen es gerne.“Zu den Unfallgefahren gehören die Stolperkanten auf den Zuschauerrängen. Diese sollen auf jeden Fall beseitigt werden — Fachleute werden entscheiden, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen. Außerdem wünschte sich Tessmann den Umbau des
Schlackeplatzes zu einem Rasenplatz. Die Verletzungsgefahren sei dermaßen groß, dass der Platz fast nie benutzt werde. Sein Vorschlag: Die Umwandlung in einen Rasenplatz, um dann den jetzigen B-Platz, mit dem es auch Probleme gebe, zum Trainingsplatz zu machen. Die Auslastung des Stadions und die der Plätze sei enorm. „Hier spielen 17 Mannschaften, und manche trainieren zwei Mal die Woche — insgesamt finden während der Saison im Monat rund 200 Spiele statt.“ Um die Fremdnutzer — also Vereine aus dem Stadtgebiet, die ebenfalls das Stadion benutzen — mit ins Boot zu holen, schlug Tessmann vor, diese Vereine an den Kosten beteiligen. Zu den weiteren
Änderungsvorschlägen gehörten: Die Überdachung der Ehrentribünen und des Kabineneingangs sowie automatische Duschen, damit es nicht weiterhin zu einem überflüssigen Wasserverbrauch komme.

Der Ausschuss versprach, sich mit den Vorschlägen zu beschäftigen. Mit einer kräftigen
Finanzspritze für das Stadion ist allerdings nur zu rechnen, wenn die Stadt Walsrode in den Genuss von EU-Struktur mitteln kommt.

Achtung, Stolpergefahr: Auf den Stehtribünen des Eckernworthstadions
lauert die Gefahr — die Kanten der Abstützplatten stehen so hoch, dass
man schnell auf der Nase liegen kann.

WZ Arikel v. 11.10.07

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RSS Trackback URL Rolf | 11. Oktober 2007 (12:00)

Presse, Aktuelles

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